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Fluch und Liebe
Der schwarze Mantel streift den Boden und wischt den Staub von manchem Stein, so sanft wie dieser edle Loden will sie in seiner Nähe sein.
Sie folgt ihm auf geheimen Wegen, verbirgt sich gut, dass er nicht sieht und ist ihm doch so sehr ergeben, dass er wohl spürt wie sehr sie liebt.
So hält er manchmal plötzlich inne, schickt einen Fluch grad himmelwärts und legt wie eine selt'ne Spinne einen Faden um ihr Herz.
In einem Traum hört er sie singen und fühlt die Furcht in ihrem Ruf. Ihr Lied lässt die Dämonen klingen, die er einst für sie erschuf.
Hey Magier, komm lass uns fliegen und schenk mir diesen einen Tanz! Wenn wir uns dann im Nebel lieben, zerreiß ich meinen Rosenkranz.
Auf seinen Lippen liegt ein Lächeln als ihm der Wind Gewissheit bringt, noch heut erfüllt sich sein Versprechen, wenn er sie in die Knie zwingt.
Ein Schwur aus lang vergangnen Tagen band seine Seele an ihr Herz er kann es nicht mehr lang ertragen und löst den Eid mit ihrem Schmerz.
Er schärft noch seine Silberklinge, da hebt sich eine Nebelwand wie vom Hauch der Engelsschwinge sie haben sich sofort erkannt.
Beide wollen sich jetzt lösen und glauben fest an diese Pforte, so folgt er weiter nun dem Bösen, sie sagt wieder diese Worte:
Hey Magier, komm lass uns fliegen, doch diesmal stirbt der Atem ihr. Als sie sich in den Armen liegen erwacht in ihm das dunkle Tier.
Der schwarze Mantel streift die Erde, saugt sich voll mit ihrem Blut Er seufzt und schaut und sagt: ich werde von heut an niemals wieder gut.
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